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SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD |
Erfahrung schon seit
1987
Für Mitglieder
gesetzlicher Kostenträger
bieten wir auf der Grundlage des § 40 bzw. 111 SGB V
Rehabilitationsbehandlungen
an und für
Patienten mit privater Krankenkasse werden Krankenhausbehandlungen
gemäß OPS 8-918 durchgeführt. Die Klinik ist auch beihilfefähig.
Informationen zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
BRENNENDE FÜSSE
(Burn
ing f
eet-Syndrom)
weiterer Suchbegriff:
Brennen der Füße
Brennende Füße bezeichnet der Mediziner als Bur ning-fee t-Synd rom.
Als Ursache für brennende Füße wird
eine Hypovitaminose
(= Vitaminmangel)
(Pantothensäure-
(= Bestandteil des Koenzyms A),
Nicotinsäure-, Aneurinmangel
(= Vitamin B))
oder Mangel an Mineralien (z.B. Magnesium) im Gefolge von Stoffwechsel- oder
auch Ernährungsstörungen vermutet.
Die mikroskopische Gewebeuntersuchung zeigt gefäßbedingte anoxämische
(= durch Sauerstoffmangel
hervorgerufene), periphere
(= außerhalb von Hirn oder
Rückenmark vorkommende)
Nervenschädigungen.
Das Bur ning-fee t-Synd rom ist gekennzeichnet durch nächtliche (bei Bettwärme auftretende, durch Kühlung linderbare) Anfälle schmerzhaften Brennen s der Füße , evtl. begleitet mit vegetativen und trophischen Störungen (z.B. örtliche Schweißbildung bzw. Hautschuppung), Muskelverspannung und Nervenreizzuständen.
Zur Behandlung können Antikonvulsiva (= Mittel gegen die Fallsucht, u.a. aber auch gegen brennen de Füße hilfreich) gegeben werden (Carbamazepin, Gabapentin oder Pregabalin) versucht werden. Auch kann eine Substitutionstherapie (= Behandlung durch künstliche Zufuhr dem Körper normalerweise zur Verfügung stehender Substanzen) der oben aufgeführten Stoffe versucht werden, leider sind die Erfolge damit bei einem Brennen der Füße eher mäßig.
Differentialdiagnostisch (= sonstige Krankheiten bei denen brennende Füße auftreten können) ist die Erythromelalgie (auch als Erythralgie, Erythermalgie oder Erythrothermalgie bezeichnet) von Bedeutung, gekennzeichnet durch brennende, oft schmerzhafte Sensationen im Bereich der Füße, aber auch Hände. Wärme verstärkt die Beschwerden. Die Schmerzbereiche sind häufig gerötet, teilweise aber auch zyanotisch (= bläulich verfärbt), was dann zu einer Verwechslung mit der Raynaud Krankheit (auch als Morbus Raynaud oder Raynaud Syndrom bezeichnet) führen kann.
Man unterscheidet die primäre (= als eigenständige Erkrankung) und sekundäre, symptomatische (= als Folge einer anderen Erkrankung) Form. Sekundär kann die Erkrankung bei Bluthochdruck, Schwermetallvergiftung und Polycythaemia vera (= krankhaft vermehrte rote Blutkörperchen) auftreten.
Des weiteren wäre differentialdiagnostisch (= sonstige Krankheiten bei denen brennende Füße auftreten können) noch das Restless-legs Syndrom (Wittmaak-Ekbom Syndrom) zu nennen, gekennzeichnet durch intermittierend (= zeitweilig auftretende), paroxysmal (= attackenförmig) auftretende schmerzhafte Empfindungen (Parästhesien und Dysästhesien) in den Beinen, verbunden mit Bewegungsunruhe, vor allem nachts bzw. im Liegen. Häufig ist hauptsächlich die Unterschenkelaußenseite betroffen.
Brennende Füße können auch ein Symptom (= Krankheitszeichen) der Polyneuropathie sein.
Auch bei der
Lyme-Borreliose kann es zu einem Brennen der Füße kommen.
Gegen brennende Füße, aber auch bei
Schmerzen aufgrund
einer
Erythromelalgie helfen wiederholte
Blockaden der Nn. ischiadici
(=
Ischiasnerven) mit einem lang
wirkenden
Lokalanästhetikum (z.B.
Bupivacain, Ropivacain)
(=
örtliche Betäubungsmittel).
Optimal ist diese Behandlung in Form einer kontinuierlichen Blockade mit
Katheter* was aber einen stationären Aufenthalt erfordert.
* Bei der sog.
kontinuierlichen Blockade mit Kat heter wird vo
rü bergehend (z.B. 8-14 Tage
l ang) ein dü
nner Kuns tstoffschlauch
dicht an Nervengeflech te bzw. den bet
roffenen
Nerven
eingepflanzt. Die Ein pflanzung erfolg
t durch eine han delsübliche Kanü
le
hindurch, es m uß also nicht "aufgesch
n itten" werden. In der Fol
ge wird über
diesen Kath eter mehrmals tägl
ich, jeweils nach Abkl ingen der vorangegangenen
Dos is, das örtliche Betäubungs
mittel völlig sch merzlos nachgespri
tzt. In
bestim mten Fällen kann zur Verabreich
ung des örtlichen Betäubungsm ittels durch
den Kat heter h
indurch auch eine k leine Pum
pe angesch lossen werden. Das
Lokalanäst
hetikum
(=
örtliches Be täubungsmittel)
wird bei dieser Behand lung so dos
ier t, dass die gro
be Kraf t erhalten bleib
t (bei
gleich zei
tiger Hem mung der Sch
me rzreizleitung), damit begleitend
kran kengymnastische Übungsbehand
lungen möglich bleiben. Dass die
schmerzl in
dernde Wir kung i.d.R. über die eigen
tliche Behand lungszeit hinaus
an hält, ist u.a. darauf zurückzu
führen, daß bei d ieser B
lockadebehand lung auch
die sog. vegetat iven
Ner
ven
betroffen sind, w oraus eine sehr deu
tliche Durchblutungsste igerung resultiert.
Dies ist der Grund, warum diese Behan dlungsmethode besonders bei
Sch
merzen, die auf
eine verm inderte Blu
tversorgun g, auf en
tzündliche oder auch degenerat ive
Prozesse zurückzuführen sind, hilfreich ist.
Nach neueren Erkenn tnissen kann diese intensive Blockade
therapie auch das sog.
Sch merzgedächtnis löschen, auch bei einem ständ
igen Brennen der Füße.
Die Met hoden der modernen Schmerz therapie bieten auch opt imale Voraussetzungen für eine Anschl ußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitat ion. Mehr darüber erfahren Sie h ier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken).
Laut der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit ha ben alle Versiche rte (also auch ältere Patienten) einer gesetzlichen Krankenkasse einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Das Bundesgesundheitsministerium schrieb dazu auch einen Brief an die Aufsichtsbehörden. Zu diesem Wahlrecht gibt es mittlerweile auch ein Urteil des hessischen Landessozialgerichts (Az.: L 1 KR 2/05):Gewährt eine Krankenkasse einem Versicherten einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet, die Wünsche des Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu berücksichtigen. (Der Kläger hatte die Kur noch während des laufenden Prozesses in der von ihm bevorzugten Einrichtung auf eigene Kosten angetreten. Seine Krankenkasse wurde dazu verurteilt, ihm die Kosten für die Kur zu erstatten. Eine Revision gegen die Entscheidung ließ das Gericht nicht zu).
Viele gute Gründe sprechen für eine stationäre
Behandlung
in der SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD,
so z.B.:
Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten. Zu weiteren Informationen (Behandlungsformen, Beantragung der Kostenübernahme bei den verschiedenen Kostenträgern, Schmerzambulanz usw.) gelangen Sie hier: http://www.schmerz.com/konzept-und-kostentraeger (einfach anklicken).
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* Fax: +49 (0)
7931 - 545-131
Sie wollen mit einem erfahrenen Schmerzarzt sprechen? Kein Problem, einfach jeweils an einem Mittwoch zwischen 13.00 und 14 Uhr oder Donnerstag zwischen 13.00 und 15.00 Uhr die Tel.-Nr. 07931-5450 anwählen (keine extra Gebühren).
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Aktualisiert:>10.10.2009</>
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